Wie verändern mobile Endgeräte und Online-Clouds unser Leben?

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Die Technologie wandelte sich im letzten Jahrzehnt gerade für Endverbraucher extrem. Mit dem Fortschritt wurden Computer und Handys immer kleiner und Laptops immer flacher. Die Leistungssteigerung von Prozessoren und Grafikkarten wuchs enorm. Als 2007 das erste Smartphone auf den deutschen Markt kam, stellte dies einen Meilenstein in der modernen Unterhaltungstechnik dar. Nicht lange ließ danach der erste Tablet-Computer auf sich warten. Doch wie hat sich unser Leben seitdem verändert?

Da wir heute die Möglichkeit haben, kostengünstig 24 Stunden am Tag mit dem Internet verbunden zu sein, sind wir natürlich auch den ganzen Tag erreichbar. Der Vorteil ist, dass wir in Notfällen oder anderen dringenden Angelegenheiten schnell reagieren können. Außerdem ist es mittlerweile ein beliebter Zeitvertreib geworden, zwischendurch im Internet zu surfen oder Spiele auf dem Smartphone zu spielen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass wir über Cloud-Computing immer alle unsere Dateien dabei haben und diese auf einfache Weise mit Freunden, Familie oder Geschäftspartnern teilen können, ohne lange einen lokalen Speicher, wie etwa eine Festplatte, durchsuchen zu müssen.

Leider bringt die Technologie nicht nur Vorteile. Man kann immer wieder beobachten, wie Kinder und Jugendliche im öffentlichem Straßenverkehr gedankenversunken auf ihr Smartphone starren. Dieses Verhalten verursacht in größeren Städten häufig Unfälle, da gerade kleinere Menschen von Autofahrern zu spät gesehen werden.

Desweiteren ist die Gefahr einer Handysucht gestiegen. Sie gilt als eine psychische Abhängigkeit des Alltagsbegleiters. Symptome dafür sind – vor allem bei Kindern und Jugendlichen – Konzentrationsstörungen, Nervosität und Lernschwächen. Diese Abhängigkeit kann schnell in Depressionen oder Angststörungen übergehen. Aber auch aggressives Verhalten und die Isolation von sozialen Kontakten sind häufige Folgen. Derzeit leiden einer Schätzung zufolge weltweit etwa 176 Millionen Menschen an dieser Sucht.

Aus dem Leben vieler Menschen ist das Smartphone oder Tablet als Alltagsbegleiter nicht mehr wegzudenken. Jedoch sollte man auf jeden Fall ab und zu die eigene Nutzung und der seiner Kinder überprüfen, um nicht abhängig zu werden.

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