Nutzung der Smartphones durch Teenager in der Schweiz

Die Benutzung der sogenannten Smartphones nimmt heutzutage jeden Tag drastisch zu, und diese Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten. Natürlich betrifft sie auch die jüngere Generation, die eine komplett neue Ebene der digitalen Kommunikation und Unterhaltung für sich entdeckt haben. Das letzte Modell mit tollen “features” ist mittlerweile genauso ein Statussymbol, wie es schon immer der Kleidungsstil, das Vorhandensein eines boyfriends und generell die Fähigkeit, der Mode zu folgen, gewesen sind.

Die Zahlen sprechen für sich: Fast alle Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren besitzen in der Schweiz ein Smartphone (laut einer neuen Studie besitzen 98% ein Handy, 97% ein Smartphone). Wenn man bedenkt, dass die meisten Programme und Applikationen (außer den social media) für Erwachsene kreiert wurden und nur von Erwachsenen für verschiedene Zwecke, sei es Geschäfte, Business- Apps, Kalender zur Planung des Alltags, Verabredung von Meetings, organisatorische Informationen, in Anspruch genommen werden können, sind 11 Jahre ein verdammt junges Alter für ein kleines Personal Computer im Taschenformat.mobile-social-hero

Abgesehen von der Erledigung der Hausaufgaben durch Google oder Wikipedia, bewegt sich die meiste Nutzung der Smartphones bei den Teenagern zwischen den Onlinespielen, Fotobearbeitung und digitaler Kommunikation. Zweifellos hat das Smartphone das Leben der jungen Leute auf eine Art revolutioniert, die noch vor 8 Jahren undenkbar gewesen wäre. Smartphone übt auf Kinder von außen eine Faszination und Attraktivität aus, wenn alle Freunde die meiste Zeit in das kleine Objekt starren. Außerdem wird es zu einem fühlbaren Grundbedürfnis, da man sonst sich von allen Kommunikationen und Besprechungen im WhatsApp, Messenger, Facebook, Twitter sich ausgeschlossen fühlt. Das führt automatisch zur Unzufriedenheit und Nicht- Schätzung vom Vorhandenen, aber auch zum Konflikt zwischen den Generationen, wenn das Smartphone nicht zum 10. Geburtstag geschenkt wurde.

Auch entsteht noch mehr Gemütlichkeit (wozu in den Nachbarraum gehen, wenn man auch schreiben kann?) und Ablenkung, da man die Natur oder das echte Geschehen im Umfeld, ggf. auch den Unterrichtsstoff nicht mehr wahrnimmt. Aber natürlich erleichtert die Smartphone- Nutzung auch im Einigen das Alltagsleben, da man viel schneller mitbekommt, wenn man zum Beispiel etwas von Bekannten ausleihen muss oder rausfinden möchte, wo sie sich befinden und welche Interessen man gemeinsam hat.