Nutzung der mobilen Technologie aus der soziologischen Perspektive

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Es ist allgemein bekannt, dass die Erfindung eines Handys zu den bahnbrechendsten Erfindungen unseres Zeitalters gehört, die unsere Kommunikation und die Organisation unseres Alltags deutlich beschleunigt hat und auf eine neue Ebene bringt. Die Erfindung eines Smartphones macht unseren Alltag zusätzlich schnelllebiger und digitaler. Natürlich bedeutet das für die Soziologen einen ganz anderen Forschungsansatz, die Gruppendynamiken und Kommunikationstheorien bisher unter der Sicht der echten Begegnungen analysiert haben. Dementsprechend boomt nicht nur die Aktivität auf den Social Media Seiten, sondern auch die Anzahl der Forschungsarbeiten über deren Auswirkungen.5159177886_1276e96f54_b

Ein wichtiger Aspekt, den man heutzutage bei der Smartphone- Benutzung beobachten kann, ist die Tendenz zum Multitasking. Das Surfen oder Kommunizieren wird zumeist in der Öffentlichkeit erledigt, entweder während der Kommunikation, beim Bahn- Fahren oder bei einem Event. Das ist überaus praktisch, wenn man schnell Informationen aus dem Internet braucht, allerdings reduziert das deutlich die Konzentrationsfähigkeit und die Wahrnehmung, ja den Genuss der Umwelt. So werden Sachen und Menschen, die einen umgeben, weniger zur Kenntnis genommen und geschätzt. Für Menschen, die einen Beruf haben, der maximale Konzentration erfordert, ist die Nutzung des Smartphones (aber auch normales Telefonieren) sehr schädlich. Für die Menschen, die ihren Alltag sehr schnell organisieren müssen und auf Veränderungen schnell reagieren müssen, kann ein allumfassender Organizer mit passenden Apps durchaus einen guten Dienst erweisen.

Ein anderer Aspekt ist die Auswirkung eines Smartphones auf die bestehenden Beziehungen. Da die Konzentration zumeist gemindert ist, unterhalten sich viele Bürger gleichzeitig über Social Media und in echt mit zwei oder sogar mehreren Menschen. Das kann sich auf die Qualität der Beziehung auswirken und das Gegenüber ggf. stören. Andererseits kann eine Beziehung vertieft werden, wenn man mit der Person abgesehen von den konventionellen Treffen auch schreiben kann und sich so über das gerade Erlebte austauscht. Auch kann das eine internationale Kommunikation und Fernbeziehungen auf eine ganz neue intensivere Ebene bringen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Während die Nutzung eines Handys für uns zum grundlegenden Bedürfnis geworden ist, das unersetzbar ist, wird die Nutzung des Smartphones auch zunehmend unverzichtbar. Die Auswirkungen sind ein Segen und Fluch zugleich.

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